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	<title>Herr Pfleger &#187; Diabetes mellitus</title>
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	<description>Aber warum, Herr Pfleger?</description>
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		<title>Schema: Insulin &#8211; Glukagon</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 20:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Physiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes mellitus]]></category>
		<category><![CDATA[Gukagon]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin]]></category>

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		<description><![CDATA[Insulin-Glukagon.pdf Viel Spaß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="pie-img aligncenter" style="border: 1px solid black; margin: 8px;" title="Insulin - Glukagon" src="http://lh4.ggpht.com/_fo9zkcuyzB0/SaxHG4hwm_I/AAAAAAAAIPg/OOAqmoBALrA/Vollbildaufzeichnung%2002.03.2009%20215131.jpg?imgmax=640" alt="Insulin - Glukagon" width="640" height="440" /></p>
<p><a href='http://herrpfleger.de/wp-content/uploads/2009/03/insulin-glukagon.pdf'>Insulin-Glukagon.pdf</a></p>
<p>Viel Spaß!</p>
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		<title>Diabetes mellitus</title>
		<link>http://herrpfleger.de/2009/02/diabetes-mellitus/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 20:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pathologie]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes mellitus]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperglykämie]]></category>
		<category><![CDATA[Hypoglykämie]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin]]></category>
		<category><![CDATA[Wie wird Insulin gespritzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, welche auch durch Erbfaktoren mitbestimmt sein kann, und die auf einen absoluten oder relativen Insulinmangel beruht. <a href="http://herrpfleger.de/2009/02/diabetes-mellitus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3850" class="wp-caption aligncenter" style="width: 334px"><a href="http://herrpfleger.de/wp-content/uploads/2009/02/diabetes.jpg"><img src="http://herrpfleger.de/wp-content/uploads/2009/02/diabetes.jpg" alt="" title="diabetes" width="324" height="500" class="size-full wp-image-3850" /></a><p class="wp-caption-text">Diabetes</p></div>
<p>So lange gibt es jetzt schon diesen Blog und noch keinen wirklichen Beitrag zu Diabetes. Wie kann das denn sein? Diabetes mellitus ist doch so eine bedeutsame Krankheit &#8211; sowohl aus der Sicht der Patienten als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht.</p>
<p><em>Was versteht man nun unter Diabetes? </em></p>
<blockquote><p>Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, welche auch durch Erbfaktoren mitbestimmt sein kann, und die auf einen absoluten oder relativen Insulinmangel beruht.</p></blockquote>
<p>Wichtigstes Stichwort in dieser Definition ist wohl &#8220;Insulinmangel&#8221;. Mangelt es über längere Zeit an Insulin, resultiert dies in der Krankheit Diabetes mellitus.</p>
<p><em>Was ist Insulin, wo kommt es her und wofür brauche ich es?</em></p>
<p>Insulin ist ein Hormon, welches in unserer Bauchspeicheldrüse (Pankreas), in den Beta-Zellen, produziert wird.</p>
<p>Insulin hat Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel, da es dafür zuständig ist, dass unsere Zellen Glukose (~Zucker | Monosaccharid) aus dem Blut aufnehmen und es zu einer Speicherung von Glukose in der Leber und den Muskelzellen kommt. Diese Speicherung nennt man Glykogen-Synthese, da Glukose in Glykogen (Polysaccharid) umgewandelt wird.</p>
<p>Fehlt nun aber Insulin, der Schlüssel für die Zellen, damit Glukose hinein darf, steigt die Glukosekonzentration im Blutplasma. Und diese erhöhte Glukosekonzentration führt zu diversen Komplikationen, aber dazu später mehr.<span id="more-448"></span></p>
<p><em>Ist jeder Diabetes mellitus gleich?</em></p>
<p>Nein, es gibt unterschiedliche Klassifikationen des Diabetes. Die zwei wichtigsten sind:</p>
<ol>
<li><strong>Typ 1 &#8211; Diabetes</strong>: nennt sich auch oft der angeborene Diabetes. Hierbei handelt es sich um einen kompletten Beta-Zell-Verlust im Pankreas, so das der Körper garnicht mehr die Mittel besitzt, um Insulin zu produzieren. Der Zellverlust kann sowohl  im Zuge einer Autoimmun-Reaktion geschehen oder ohne Zeichen einer Immunreaktion.</li>
<li><strong>Typ 2 &#8211; Diabetes: </strong>beim Typ 2 besteht eine Insulinresistenz oder ein Insulinsekretionsdefekt. Bei der Insulinresistenz sprechen die Zellen nicht mehr auf das körpereigene Insulin an. Bei dieser Art von Diabetes spricht man auch von <em>Altersdiabetes</em>, wobei mittlerweile die Patienten mit einem Diabetes Typ 2 immer jünger werden.</li>
</ol>
<p><em>Wie wird denn der Diabetes festgestellt?</em></p>
<p>Zum einem wird der Arzt aus der Anamnese einige Schlüsse ziehen können. Zum anderen kann man eine kapilläre Blutentnahme (Sticksen) entnehmen um zu schauen, wie denn die Blutkonzentration im Moment gerade ist, wobei dies keine Sicherheit bietet, da der Blutzucker über den Tag sehr schwanken kann. Ein Blutzuckertagesprofil gibt da schon mehr Auskunft, da man dadurch sieht, wie sich der Blutzucker im Tagesverlauf verhält.</p>
<p>Weitere Möglickeit wäre ein oraler Glukosetoleranztest (oGGT). Nachdem man 12 Stunden nichts gegessen hat trinkt man eine 10%-Glukoselösung und dann misst man die Blutzuckerkonzentration im Blut. Werte die für einen Diabetes sprechen wären: nüchtern über 120 mg/dl, nach 1h über 200 mg/dl und nach 2 Stunden immer noch über 200 mg/dl.</p>
<p>Ein weitere Methode wäre die Messung des HbA1c, einem Blutwertparameter, der eine Aussage über die Glukosekonzentration über längere Zeit macht (ca. der letzten 3 Monate). Werte unter 7 sind noch normal, unter 8 gerade noch akzeptabel und alles über 9 spricht für einen ausgeprägten Diabetes.</p>
<p>Und zu guter Letzt kann man auch noch einen Urin-Sticks machen um zu sehen ob sich Glukose im Urin befindet. Die Nierenschwellle befindet sich nämlich bei 180 mg/dl. Damit lässt sich auch erklären, dass Diabetes mellitus übersetzt &#8220;Honigsüßer Durchfluss&#8221; heißt.</p>
<p><em>Was für Folgen bzw. Komplikationen können durch Diabetes auftreten?</em></p>
<ul>
<li><strong>Gehirn</strong>: Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Leistungseinbußen</li>
<li><strong>Augen</strong>: Glaukom, Katarakt, Retinopathie, Blindheit, getrübtes Blickfeld, fehlerhafter pupillenreflex</li>
<li><strong>Herz:</strong> Myokardinfark durch Koronarsklerose</li>
<li><strong>Niere</strong>: Nephropathie, Glumerolussklerose, Nierenversagen, Elektrolytmangel, Dialysepflicht</li>
<li><strong>Darm</strong>: Obstipation, Diarrhoe</li>
<li><strong>Blase</strong>: Blasenfunktionsstörungen, Polyurie, erhöhtes Infektrisiko, Pilze</li>
<li><strong>Nerven</strong>: periphere Polyneuropathie, taube Gliedmaßen, Paresen, Sensibilitätsstörungen, Missempfinden</li>
<li><strong>Blutgefäße</strong>: periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), &#8220;Diabetischer Fuß&#8221;, Makro- und Mikroangiopathien, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Ulcus cruris, Wundheilungsstörungen</li>
</ul>
<p><em>Was sind die Symptome einer Hypoglykämie?</em></p>
<p>Wurde entweder zuviel Insulin gespritzt oder Insulin gespritzt und daraufhin nicht genug gegessen, so kann es dazu kommen, dass nicht genug Glukose im Blut und somit den Zellen zur Verfügung steht. Dies ist der Fall, wenn die Blutzuckerkonzentration unter 50 mg/dl fällt.</p>
<p>Symptomliste:</p>
<ul>
<li>Schweißausbruch</li>
<li>Zittern</li>
<li>Schhwäche</li>
<li>kühle, blasse Haut</li>
<li>Herzklopfen</li>
<li>Hunger</li>
<li>Gereiztheit</li>
<li>Unruhe</li>
<li>Verwirrtheit</li>
<li>Sehstörungen</li>
<li>Kribbeln im Mund</li>
<li>Bewußtseinseintrübungen</li>
</ul>
<p>In solchen Fällen sollten Diabetiker immer etwas zu essen dabei haben: Traubenzucker oder Apfelsaft bringen schnell den Blutzuckerwert wieder in Schwung.</p>
<p><em>Was sind die Symptome einer Hyperglykämie?</em></p>
<p>Wurde nicht genug oder kein Insulin gespritzt kann es dazu kommen, dass der Blutzucker zu hoch steigt. Eine Hyperglykämie beginnt ab einem Blutzuckerwert von 140 mg/dl und kann bis zu 800 mg/dl raufklettern. Solch ein wert ist aber lebensbedrohlich.</p>
<p>Symptomliste:</p>
<ul>
<li>starkes Durstgefühl</li>
<li>trockener Mund</li>
<li>acetonartiger (fruchtiger) Mundgeruch</li>
<li>Exsikkose</li>
<li>Übelkeit</li>
<li>Erbrechen</li>
<li>Müdigkeit</li>
<li>Polyurie</li>
<li>Glucokose und Aceton im Urin</li>
<li>Kussmaul-Atmung (vertiefte Atmung mit Atemhilfsmuskulatur)</li>
<li>Verwirrtheit</li>
<li>Sehstörungen</li>
</ul>
<p>Bei einem erhöhten Blutzucker muss Insulin gespritzt werden.</p>
<p><em>Wie wird Insulin gespritzt?</em></p>
<p>Insulin wird subkutan entweder in den Bauch oder in den Oberschenkel gespritzt. Durchführung ist identisch mit der Injektion der Thrombosespritze: <a href="http://herrpfleger.de/2009/01/wie-spritze-ich-richtig-bildserie/" target="_self">Wie spritze ich richtig &#8211; Bildserie</a></p>
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		<title>Was heute so los war&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinikalltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war heute so davon überzeugt, dass ich Spätdienst hatte, dass ich nicht nochmal extra auf meinen Dienstplan geschaut habe und bin ganz selbstverständlich und nichts ahnend zum Spätdienst gegangen, wo ich dann erfahren habe, dass ich heute eigentlich zum &#8230; <a href="http://herrpfleger.de/2009/01/was-heute-so-los-war/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="pie-img alignleft" src="http://lh4.ggpht.com/_fo9zkcuyzB0/SWfQ6mHiSPI/AAAAAAAAH_E/TW-45ZHdHTU/CIMG2375.JPG?imgmax=320" alt="CIMG2375.JPG" width="240" height="320" />Ich war heute so davon überzeugt, dass ich Spätdienst hatte, dass ich nicht nochmal extra auf meinen Dienstplan geschaut habe und bin ganz selbstverständlich und nichts ahnend zum Spätdienst gegangen, wo ich dann erfahren habe, dass ich heute eigentlich zum Frühdienst hätte kommen sollen. Ups&#8230; Naja, das passiert hoffentlich nur einmal und nie wieder. Es wurde mir auch nicht übelgenommen und ich hab dann einfach Spätdienst gemacht.</p>
<p>Was hab ich denn heute alles gemacht:<br />
Kanülenwechsel und Kanülenreinigung bei einer Patientin mit Tracheostoma. Gabe von Sondennahrung und Medikamente als Bolus über die PEG. Aufziehen diverser i.v.-Medikamente (Zofran, Fortecortin, Vomex) und von Heparin. Mehrere Blutzucker (BZ)-Messungen darunter der Spitzenwert von 455 mg/dl. Mehrere Insulin-Injektionen (Actrapide &amp; Actraphane). Verbandwechsel eines Sheldon-Katheters (Zentraler venöser Zugang).</p>
<p>So, das ist nur eine lose Sammlung der Sachen, die ich heute auf Station so gemacht habe.</p>
<p>Bei Fragen fragt :-) Für weitere Ausführungen bin ich jetzt zu müde.</p>
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		<title>Wissen ist Macht!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 00:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinikalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich muss jetzt schon Schmunzeln. Passend zu dem Schluss von krankenhausblogger&#8217;s Beitrag muss ich doch auch mal was ähnliches erzählen, was zu den Basics eines jeden gehören sollte, der im Gesundheitswesen arbeitet. In krankenhausblogger&#8217;s Beitrag geht es darum, dass einer &#8230; <a href="http://herrpfleger.de/2008/12/wissen-ist-macht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss jetzt schon Schmunzeln. Passend zu dem Schluss von <a href="http://krankenhausblogger.wordpress.com/2008/12/22/zn-frei/" target="_blank">krankenhausblogger&#8217;s Beitrag</a> muss ich doch auch mal was ähnliches erzählen, was zu den Basics eines jeden gehören sollte, der im Gesundheitswesen arbeitet.</p>
<p>In krankenhausblogger&#8217;s Beitrag geht es darum, dass einer Krankenschwester eigentlich bekannt sein sollte, wo sich der Appendix (&#8220;Wurmfortsatz&#8221;) im Volksmund auch falsch als &#8220;Blinddarm&#8221; bezeichnet befindet, der bei einer &#8220;Blinddarm-OP&#8221; entfernt wird.</p>
<p>Jetzt aber zu meiner Geschichte:</p>
<p>Es war auf einer Wöchnerin-Station auf der hauptsächlich Patientinnen Z.n. Sectio sprich nach Kaiserschnitt lagen. Da kommt es auch mal vor, dass einige Patientinnen entweder einen schon bekannten Diabetes mellitus haben oder diesen erst in der Schwangerschaft entwickeln (Gestationsdiabetes).</p>
<p>Bei mir war es auch in der Übergabe, in der dann eine der Schwester ganz aufgeregt erzählte, dass eine der Patientinnen im Frühdienst einen Blutzucker von 48 mg/dl gehabt hätte, und sie dann erstmal losgelaufen sei, um der Patientin den Insulin-Pen aus dem Kühlschrank zu holen&#8230;Ich hab gedacht, ich hätte mich verhört!</p>
<p>Das Ganze hat sich dann geklärt und die Frau hat nicht ihr Insulin bekommen sondern durfte dann ein bisschen Apfelsaft trinken.</p>
<p>Aber sowas finde ich auch gehört zu den Basics die man wissen sollte &#8211; BZ (Blutzucker) hoch dann Insulin, BZ niedrig dann Traubenzucker oder Apfelsaft! Ist doch nicht so schwer, oder? Naja, manchmal muss man schon den Kopf schütteln.</p>
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