Da heute mein Seminar ausgefallen ist, habe ich auf meinem Rückweg von der Uni nach Hause mal die Zeit genutzt und ein paar Fotos gemacht.
Viel Spaß!

Da heute mein Seminar ausgefallen ist, habe ich auf meinem Rückweg von der Uni nach Hause mal die Zeit genutzt und ein paar Fotos gemacht.
Viel Spaß!

Sowohl während der Ausbildung als auch im Klinikalltag ist das Thema “Delegation ärztlicher Tätigkeiten” auf nichtärztliches Personal viel diskutiert und es zeigt sich immer wieder, dass es Unklarheiten bei diesem Thema gibt.
Ein Beispiel dafür ist auch ein Kommentar zu meinem Artikel “Die Thrombosespritze…“:
Hallo – darf mein Arbeitgeber (Behinderteneinrichtung) verlangen, dass ich ohne pflegerische Ausbildung (selber Erzieher) eine subcutane Injektion bei Bewohnern verabreichen soll ? Lerning by doing sozusagen…. Gruss
Der Artikel von Pflegerechtsexperte Werner Schell zum Thema „ Delegation von Injektionen, Infusionen und Blutentnahmen“ dürfte Licht ins Dunkel bringen.
Ich bin gerade über die Seite “mednachhilfe…” gestolpert und will sie gerne weiterempfehlen.
Auf der Seite findet ihr eine Vielzahl an kostenlosen Videos, die eine Einführung in diverse medizinische Grundlagen bieten. Vor 2 Stunden ist erst ein ausführliches Video über das Thema Diabetes mellitus veröffentlicht worden.
Auch das Video zum Thema “Was ist Schmerz” ist zu empfehlen:
Links:
Paracetamol, ganze 20 Tabletten bekommt man schon für unter einen Euro in so gut wie jeder Apotheke ganz ohne Rezept. So einfach kommt man an das Schmerzmittel ran.
Im Allgemeinen hat Paracetamol einen guten Ruf als harmloses Schmerzmedikament und um Fieber zu senken. Nach der Einnahme von Paracetamol kann man ohne Probleme arbeiten gehen und man bleibt funktionsfähig. Es hat scheinbar keine Auswirkungen auf unseren geistigen Zustand, wie z.B. stärkere Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Kodein.
Aber hat Paracetamol wirklich wirklich keine kognitiven Auswirkungen?
Es gibt mittlerweile Studien, die zeigen, dass Paracetamol doch auch eine kognitive Wirkung hat. Bereits im Jahr 2009 zeigte eine Studie, dass Paracetamol den Schmerz sozialer Ablehnung zu dämpfen scheint.
Und eine Studie, die vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde, hat nun gezeigt, dass Paracetamol unser, durch existentiellen Ängste sensibilisierte moralische Bewertungssystem, abstumpfen kann. Existentielle Angst kann z.B. entstehen, wenn man sich intensive Gedanken über den Tod macht.
Spannend finde ich den Aufbau des Experiments: Menschen reagieren auf “existentieller Angst”, die meist einfach nur ein diffuses, unbehagliches Gefühl verbunden mit Unsicherheit ist, oft mit einem Kompensationsmechanismus, und legen allgemeine Gesetzte oder moralische Werte strenger aus, da diese Ordnung und Sicherheit wieder herstellen. Diesen Effekt haben sich die Forscher zu Nutzen gemacht und die Probanden, welche entweder 1000mg Paracetamol oder einen Placebo erhalten haben, in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe sollte etwas darüber schreiben, was nach ihrem Tod mit ihrem Körper geschieht (um existentielle Angst zu induzieren) und die andere Gruppe sollte über ein nicht-existentielles Thema schreiben, in jenem Fall über einen Zahnarzt-Besuch. Danach sollten beide Gruppen über die finanzielle Strafe entscheiden, die eine Person erhalten sollte, die für Prostitution verhaftet wurde. Die Gruppe, die über den Tod schreiben sollte und den Placebo erhalten haben, setzten die Strafe deutlich höher, als die Gruppe, die über den Zahnarzt-Besuch geschrieben hat. Diejenigen, die jedoch Paracetamol erhalten haben, waren unbeeindruckt von dem Schreiben über den Tod und verhängten eine ähnlich niedrige Strafe wie die, die nur über den Zahnarzt-Besuch schreiben sollten.
Das Experiment wurde mit einem ähnlichen Setting nochmal wiederholt, wobei hier jedoch die Angst durch das schauen eines Films von David Lynch induziert wurde. Die Kontrollgruppe durfte Simpsons schauen. Und die Frage nach der Bestrafung zielte auf Teilnahme eines Hockey-Riot. Die Forscher kamen zu dem selben Ergebnis, dass Paracetamol die Strenge moralischer Bewertungen abstumpft.
Die Erkenntnisse werfen natürlich Fragen auf: Sind die Medikamente, die wir als harmlos betrachten wirklich so harmlos und haben sie nicht noch andere Wirkungen, die uns bis jetzt einfach noch nicht bekannt sind? Was für andere kognitive Auswirkungen hat Paracetamol noch, die uns einfach noch nicht bekannt sind?

Wie bekomme ich meine Serien-DVDs auf das iPad?
Ich habe eine ganze Reihe an DVDs. Darunter auch mehrere Staffeln der wunderbaren Serie “Breaking Bad”. Wie viele wahrscheinlich schon bemerkt haben, hat das iPad kein DVD-Laufwerk. Wie kommen jetzt die Folgen von der DVD auf mein iPad? Die Frage habe ich mir gestellt und gelöst. Gerne möchte ich Euch meinen Lösungsansatz vorstellen.
Mein erster Schritt ist die komplette DVD wie sie ist, in ihrer vollständigen Größe auf den Mac zu rippen. Dafür verwende ich die App Mac DVD Ripper PRo 4. Die App kostet aktuell $24,95. Schaut auch mal die Website der App an – sehr schöne Verwendung von HTML5.

Rippen einer vollständigen DVD
DVD einlegen, Pfad eingeben und los geht’s. Das Rippen geht dann recht schnell – mein Mac benötigt für eine DVD weniger als 40 min. Das Image wird als .iso gespeichert.
Um jetzt die einzelnen Folgen für das iPad bereit zu machen, verwende ich die OpenSource-Software Handbrake.
Handbrake öffnen und unter Source das vorher gerippte .iso-Image öffnen. Dieses wird nun gescannt und man kann die einzelnen Titel auswählen. Jetzt wird es etwas komplizierter, da manche DVDs einen Titel haben, in dem alle Folgen an einem Stück drinstecken und dann wieder die einzelnen Folgen einzeln. Hierbei kann man sich jedoch wunderbar an den Zeiten orientieren. Bei Breaking Bad ist eine Folge z.B. immer rund 45 min lang und man somit sehen, welche Titel die einzelnen Folgen sind.
In der Presents-Liste wählt man dann einfach das Preset “iPad”, wählt die erste Folge bei “Titel” und passt den Speicherpfad an mit einem plausiblen Dateinamen. Ich habe immer den Ordner nach der Staffel benannt “Breaking Bad Staffel 4″ und die jeweiligen Folgen dann in diesem Format “S04E01″ und dann E01 bis E13 jeweils der jeweiligen Episode angepasst.
Hat man dies getan, kann man noch im Reiter “Audio” die Sprache wählen. Ich hab’s auf “English” belassen.
Dann reicht ein Klick auf “Add to Queue” und die Episode befindet sich in der Warteschlange. Dann verfährt man identisch mit den weiteren Episoden, die sich noch auf der DVD befinden und startet dann die Warteschlange mit einem Klick auf ”Start”. Nun kann man sich zurücklehnen und den Mac erstmal arbeiten lassen. Natürlich kann man nebenher auch ganz normal am Mac weiterarbeiten.
Damit die Dateien auch schön in iTunes aussehen, ist es notwendig, dass die richtigen Metadaten zu den Dateien hinzugefügt werden. Dafür verwende ich die kostenlose App Subler. Dafür die vorher mit Handbrake konvertierte Datei, die jetzt im Format ala S04E03.m4v vorliegen sollte, mit Subler öffnen. Dann oben rechts auf die Lupe klicken und bei TV Show in unserem Fall “Breaking Bad” eingeben und die Suche starten. In der Regel sollten die richtigen Metadaten gefunden werden. Dann auf Add klicken, im nächsten Auswahlfeld noch ein ordentliches Artwork auswählen. Dann die App schließen und wenn sie nach dem Speichern fragt, die Änderungen speichern.
Nun ist die Datei mit den richtigen Meta-Daten gefüttert.
Jetzt einfach die Datei auf das iTunes-Symbol im Dock ziehen und iTunes packt sie dann automatisch zu deinen TV-Folgen und alles sieht schön aus.

Komplette vierte Staffel von Breaking Bad von DVD für das iPad konvertiert und ordentlich in iTunes sortiert
Habt ihr einen anderen Workflow? Verbesserungsvorschläge für eine bessere Automatisierung? Ich freue mich auf weitere Tipps und Anregungen.
[...] Ausschlaggebend für das Thema war den Vertragsparteien zufolge der Aspekt, dass viele pflegebedürftige Menschen sich nicht selbstständig beziehungsweise nur stark eingeschränkt bewegen können und ihre Lebenqualität stark beeinträchtigt. Der Expertenstandard soll Pflegekräften auf Grundlage pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse und pflegepraktischer Erfahrungen diesbezüglich Handlungskorridore aufzeigen. [...]
Da bin ich ja mal gespannt, welche Handlungskorridore uns aufgezeigt werden. Der erste Entwurf soll im Juni 2014 vorliegen.