Gesundheit

Studienergebnisse: Mit Kaffee dem Tod entkommen

Wer Kaffeetrinker ist, der weiß, dass Kaffee zu den besten Dingen der Welt gehört. Wenn dann noch Studien bestätigen, dass ein erhöhter Kaffeekonsum das Risiko minimiert an diversen Krankheiten zu sterben, so greift man doch noch beherzter zu gefüllten Kaffeetasse.

Kürzlich haben zwei große Studien gezeigt, dass Kaffeetrinker eine niedrigere Mortalität haben als die Menschen, die keinen Kaffee konsumieren.

Gezeigt hat dies zum einen die Studie EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), in welche über eine halbe Millionen Menschen aus 10 europäischen Ländern eingeschlossen waren. Gerade wer viel Kaffee trinkt, minimiert sein Risiko durch eine Krankheit, ins Besondere das Kreislauf- und Verdauungssystem betreffend, zu sterben. So zeigt sich, dass Männer, die 3 oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken, eine um 12% niedrigere allgemeine Mortalität haben als nicht-kaffeetrinkende Männer. Bei Frauen ist die Mortalität um 7% niedriger. Grenzt man die Mortalität auf ihre Ursache ein, so zeigt sich z.B. bei Erkrankungen des Verdauungstrakts ein um 59% niedrigeres Mortalitätsrisiko bei Männern, die 3 oder mehr Tassen pro Tag an Kaffee trinken. Bei Frauen liegt hier die Reduktion bei 40%.

Die zweite große Studie ist die MEC-Studie (Multiethnic Cohort), welche eine Kohorte von über 185.000 Menschen diverser ethnischer Herkunft umfasst. Auch hier hat sich gezeigt, dass ein höherer Konsum an Kaffee mit einer reduzierten Mortalität assoziiert ist, sowohl im Allgemeinen als auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Atemwegserkrankungen, Schlaganfall, Diabetes und Nierenerkrankungen.

Bestätigt zu sehen, dass ein übermäßiger Kaffeekonsum das Leben verlängern kann, ist doch beruhigend zu hören, oder?

Über den Autor

Matthias Ulbricht

Medizinstudent, Papa, (ehemaliger) Gesundheits- und Krankenpfleger auf einer großen Intensivstation sowie leidenschaftlicher Blogger und Jogger.

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