Gesundheit

Mit basischer Ernährung und Körperpflege das Wohlbefinden steigern

© istock.com/bgfoto - Ein ausgeglichener Säuren-Basen-Haushalt sorgt für Kraft und Wohlbefinden.

Heutzutage klagen viele Menschen über ein ständiges Unwohlsein, permanente Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Oft können diese Symptome auf eine Übersäuerung des Körpers zurückgeführt werden. Um dagegen vorzugehen, muss der Säure-Basen-Haushalt des Körpers wieder in Einklang gebracht werden.

Die Ursachen für eine Übersäuerung liegen häufig in unserer Ernährung. Fertigprodukte, ein hoher Fleischkonsum sowie Kaffee und Alkohol führen zu einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Um dieses Missverhältnis wieder auszugleichen, sollte man auf eine Ernährung mit basischen Lebensmitteln achten. Zusätzlich können basische Hautpflegeprodukte das Wohlbefinden steigern.

Basische Ernährung — was ist das?

Biologisch gesehen besteht der Körper von Natur aus zu 80 % aus Basen und nur zu 20 % aus Säuren. Das Problem ist allerdings, dass ein Großteil der Nahrung heutzutage dafür sorgt, dass dem Körper noch mehr Säuren zugeführt werden. Es kommt zu einem Ungleichgewicht, das auf Dauer gesundheitsschädlich sein kann.

Einen Anhaltspunkt dafür, welche Lebensmittel sauer und welche basisch sind, liefert der pH-Wert. Dieser kann von 0 bis 14 reichen und unterteilt sich in drei Bereiche:

  1. sauer: 0-6
  2. neutral: 7
  3. basisch: 8-14

Es geht nicht darum, sich ausschließlich basisch zu ernähren, denn auch das würde ein Ungleichgewicht zur Folge haben. Eine gesunde Mischung ist das Ziel. Da jedoch nicht auf jedem Lebensmittel der pH-Wert vermerkt ist, hier noch einmal eine grundsätzliche Einteilung einiger Nahrungsmittel:

Saure Lebensmittel

  • Fleisch, Wurstwaren, Fisch
  • Zucker, Süßwaren
  • Produkte aus Weißmehl, Nudeln
  • Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol

Neutrale Lebensmittel

  • Wasser
  • Butter
  • kalt gepresste Öle
  • Walnüsse

Basische Lebensmittel

  • Kartoffeln
  • Gemüse, Obst
  • rohe Milch und einige Käsesorten
  • Kräuter und grüne Blattsalate
  • Trockenfrüchte

Der basische Speiseplan

Wie schon gesagt, ist ein ausgewogenes Verhältnis wichtig, damit der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. So sollten bei jeder Mahlzeit die verschiedenen Komponenten enthalten sein.

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© istock.com/phototake – Lebensmittel mit basischen pH-Wert helfen bei Übersäuerung.

Frühstück

Auf Ihren morgendlichen Kaffee müssen Sie auch bei einer basischen Ernährung nicht verzichten. Trinken Sie dabei einfach ein großes Glas Wasser, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Außerdem sollten morgens frisches Obst, Vollkornmüsli, verdünnte Säfte oder Trockenobst auf dem Speiseplan stehen. Die basischen Produkte von Jentschura helfen Ihnen zum Beispiel dabei, ein vollwertiges Frühstück zu genießen, das mit basischen Zutaten hergestellt ist und für einen guten Start in den Tag sorgt. Denn gerade das Frühstück zählt zu den wichtigsten Mahlzeiten des Tages.

Mittagessen

Pflanzliche Lebensmittel und Gemüsesuppen liefern eine Extraportion Basen. Gerade um die Mittagszeit können diese gut aufgenommen und vom Körper verarbeitet werden. Außerdem sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zum Essen zu sich nehmen. Nur so können die Nieren Säuren wieder ausscheiden. Stilles Mineralwasser oder Leitungswasser sowie Kräutertees sind die idealen Begleiter zu einem leichten Mittagessen.

Rezept-Vorschlag: Kartoffelsuppe mit Erbsen und Möhren

Zutaten:

  • 300 g Kartoffeln
  • 200 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 50 g TK-Erbsen
  • 1 TL Butterschmalz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Stiele Petersilie
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Schlagsahne
  • 1 TL Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Erbsen bei Zimmertemperatur auftauen lassen. Kartoffeln, Zwiebel und Möhren schälen und klein schneiden. Alles zusammen im erhitzten Butterschmalz andünsten. Mit dem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse mit der Brühe ablöschen. Ca. 15 Minuten garen und dann das Lorbeerblatt herausnehmen. Nach weiteren zehn Minuten köcheln, die Suppe mit Sahne verfeinern und die Erbsen hinzufügen. Wer möchte, kann die Suppe auch pürieren, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Mit Crème fraîche und Petersilienblättern bestreuen und servieren.

Noch mehr basische Rezepte gibt es hier.

Abendessen

Da die Stoffwechselvorgänge im Körper im Laufe des Tages immer langsamer werden, sollte man darauf achten, am Abend nur noch leicht verdauliche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Auch Obst und Salat liegen spät abends oft schwer im Magen. Kleine Portionen helfen ebenfalls, Verdauungsproblemen vorzubeugen. Pellkartoffeln mit Gemüse oder fettarmen Fleisch oder Fisch sind für ein leichtes Abendessen gut geeignet.

Basische Körperpflege

Unsere Haut verfügt über einen natürlichen Säureschutzmantel, dessen pH-Wert zwischen 5,2 und 5,9 liegt. Die Säuren, die der Körper ausscheidet und die sich auf der Haut ablagern, treiben diesen Wert immer weiter in die Höhe. Für viele Experten ein Grund für die steigende Anzahl an Allergien und Hauterkrankungen.

Zu viel Pflege schadet der Haut und erhöht den pH-Wert des Säureschutzmantels immer mehr. Basische Pflegeprodukte sollen überschüssige Säure abtransportieren und einen gesunden Schutzmantel um die Haut legen. Die meisten Pflegeprodukte versuchen den Säuregehalt der Haut zu imitieren und sorgen so für noch mehr Säure. Besser ist es, mit einer neutralen oder leicht basischen Hautpflege eine natürliche Rückfettung und einen Abtransport der Säuren anzuregen. So wird die Haut geschmeidig und weich.

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© istock.com/Gabor Izso – Basische Seifen sorgen für einen natürlichen Säureschutzmantel auf der Haut.

Basenbäder

Wasser weist einen neutralen pH-Wert von 7 auf. Versetzt man sein Badewasser mit einem basischen Badezusatz, werden der Haut während des Badens Säuren entzogen. Es findet eine Entsäuerung statt. Um wirklich einen Effekt zu erzielen, sollten Sie mindestens eine Dreiviertel-Stunde und nicht länger als zwei Stunden im Bad liegen bleiben. Wichtig ist außerdem, dass man sich nach einem Basenbad nicht eincremen sollte, da so eine natürliche Rückfettung der Haut verhindert wird. Diese Vollbäder werden ein- bis zweimal wöchentlich empfohlen.

Neben Vollbädern können Sie auch Basenfußbäder machen. Diese können Sie sogar häufiger als die Vollbäder genießen. Die Dauer sollte mindestens 30 und höchstens 60 Minuten betragen. Um die Wirkung der Bäder noch zu verstärken, kann man währenddessen oder danach viel reines Wasser oder Kräutertee trinken.

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A. Schneider

1 Kommentar

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  • Sehr interessant. Ich esse gerne Gemüse bin aber kein Veganer. Ich esse ungern Süßwaren, Kuchen, Eis .Jetzt bin ich bewußt dass ich basische Lebensmittel habe. Toll